Was ist LoRaWAN? Besonderheiten und Vorteile

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LoRaWAN macht Städte smart

LoRaWAN ist eine weltweit anerkannte Funktechnologie, die speziell für die Anforderungen des Internet der Dinge (“IoT”) entwickelt wurde. Die Funktechnologie ermöglicht ein energieeffizientes Senden von Daten über eine sehr große Reichweite (bis zu 50km).

Doch:
Was bedeutet eigentlich LoRaWAN, was ist das Besondere daran und was hat das Ganze mit dem Vernetzen von Dingen zu tun?

 

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und wird dem Bereich der Low Power Wide Area Networks (LPWAN) zugeordnet. Die moderne Funktechnologie ermöglicht es kleine Datenmengen von Sensoren, Aktoren, Zählern (Wasser, Gas, Strom, Wärme), oder Messinstrumenten kostengünstig zu transportieren – auch dort, wo eine Vernetzung mittels herkömmlicher Mobilfunktechnologien nicht möglich ist.

Das Besondere an LoRaWAN? 

 

  • LoRaWAN kann in Deutschland bundesweit genutzt werden, ohne das Mobilfunkkosten anfallen.
  • Mit einem Netzwerk an Sendern, Empfängern und Servern ermöglicht die IoT-Technologie eine nahtlose Interaktion verschiedener Systeme ohne aufwendige Installationen. 
  • Mehrere hundert Sensoren innerhalb eines Netzwerkes können mittels LoRaWAN verwaltet und deren Daten verarbeitet werden. 
  • Die Sensoren überzeugen vor allem aufgrund ihrer langen Batterielaufzeit von bis zu 10 Jahren.

 

Dort wo LTE, WLAN  und Bluetooth nicht geeignet sind, schafft LoRaWAN über große Distanzen Konnektivität – Robert Koning, CEO

Wie funktioniert die moderne Funktechnologie?

 

Die IoT-Lösungen von ATLAS IoT Tech mit LoRaWAN bestehen aus folgenden Komponenten:

  1. Sensoren, die z. B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Aktionen oder Bewegung aufzeichnen schicken diese Daten verschlüsselt zu einem LoRaWAN-Gateway.
  2. Das Gateway nimmt die Daten auf und leitet diese zur gewünschten Anwendungsschnittstelle (API) weiter.
  3. Der LoRaWAN-Netzwerkserver nimmt die übermittelten Daten an der API auf und ermöglicht die Visualisierung der Daten über unsere ATLAS IoT Software. Hier stehen auch zahlreiche Schnittstellen zur Verfügung, um die gewonnen Daten in Applikationen und Endgeräten weiter zu verarbeiten.

Wofür wird LoRaWAN eingesetzt?

 

Eine Technologie allein kann nicht allen geplanten Anwendungen und Volumina für das Internet der Dinge gerecht werden. WiFi und Bluetooth sind weit verbreitete Standards und dienen den Anwendungen im Zusammenhang mit der Kommunikation von persönlichen Geräten durchaus gut. 

Der Mobilfunk eignet sich hervorragend für Anwendungen, die einen hohen Datendurchsatz benötigen und über eine Stromquelle verfügen.

LPWAN bietet eine mehrjährige Batterielebensdauer und ist für Sensoren und Anwendungen entwickelt, die ein paar Mal pro Stunde kleine Datenmengen über weite Strecken von unterschiedlichen Umgebungen senden müssen.

Für den Verbrauchermarkt sind Technologien wie Bluetooth, Zig Bee und WLAN ganz gut geeignet. Für IoT-Anwendungen zu industriellen, zivilen und kommerziellen Zwecken eignet sich jedoch vor allem LoRaWAN, weil hierüber eine große  Anzahl an Geräten mit geringem Energieverbrauch in einem flächendeckenden Angeot kostengünstig eingesetzt werden können.

Anders als frühere drahtlose Technologien bietet LPWAN eine batterieschonende, flächendeckende Möglichkeit für Verbindungen. Somit sind mehr M2M- und IoT-Anwendungen möglich, die bisher zu teuer gewesen wären.

Warum LoRaWAN? – Vorteile im Überblick

 

  1. Konnektivität, dort wo sie benötigt wird. Das Netzwerk und die Anwendungen sind beliebig erweiterbar.
  2. Erhebliche Kosteneinsparungen bei der Bereitstellung erforderlicher Infrastrukturen.
  3. Möglichkeit LoRaWAN Gateways mit weiteren Mandanten zu teilen und dadurch ein größeres Netz zu erschließen
  4. Kabellose und batteriebetriebene Sensoren mit langer Laufzeit. 
  5. Offener Standard – Unabhängigkeit von Herstellern.
  6. Sichere Datenübertragung: Vollständige End-2-End-Verschlüsselung

 

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