Schutz kritischer Infrastrukturen mit intelligenten Wandankersensoren

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Wandankersensoren für kritische Infrastrukturen

Sensoren und Aktoren, die verschiedene Zustände erfassen, sind heute keine Seltenheit mehr und beinahe überall zu finden. Sei das in unseren eigenen vier Wänden, auf Parkplätzen, bei der Straßenbeleuchtung oder bei sogenannten Wandankern, die in Verbindung mit intelligenten Sensoren sogar Menschenleben retten können.

Was sind Wandankersensoren?

Wandanker, auch Maueranker oder Rahmendübel genannt werden zur Verankerung verschiedener Vorrichtungen verwendet.

Zum Beispiel zur Verankerung von Fensterrahmen, Türzargen, Schließblechen, Kastenschlösser und vielem mehr.

In Kombination mit smarten Sensoren kann dadurch zum Beispiel auch eine Verankerung von Straßenbeleuchtung oder von Oberleitungen erfolgen. Auch die Überwachung von Brückenlagen ist risikofrei möglich.

Das Fraunhofer IZFP, im schönen Saarland, hat kürzlich ein Sensorsystem entwickelt, dass die Zustände der Wandanker erfasst, klassifiziert und Vorhersagen zur Standfestigkeit erlaubt. Mit Hilfe der gesammelten Daten sollen Algorithmen und selbstlernende Modelle erforscht werden.

Kritische Infrastrukturen bestens im Blick behalten mit dem neuen intelligenten Wandankersensoren des Fraunhofer IZFP

Abbildung 1: Kritische Infrastrukturen bestens im Blick behalten mit dem neuen intelligenten Wandankersensoren des Fraunhofer IZFP

Was sind die Vorteile durch den Einsatz intelligenter Wandankersensoren?

 

Risiken und Gefahren bei kritischen Infrastrukturen werden gesenkt, da die Wandanker so angebracht werden, dass sie möglichst genau die richtigen Daten messen können. So können kritische Punkte optimal im Blick behalten und bei Bedarf rechtzeitig reagiert werden.

Durch das Monitoring kritischer Infrastrukturen werden Schäden rechtzeitig erkannt und durch das rechtzeitige Eingreifen, Ressourcen und Kosten gespart. Weiterhin agieren die Sensoren vollständig autonom und sichern durch ihre punktgenaue mechanische Prüfung Mensch und Umwelt.

Gefahrensituationen vorbeugen: Mit modernster Technik und Wissenschaft

 

„Ein intelligent vernetztes Sensorsystem zeichnet laufend Daten zur Belastung und Bewegung der Anker auf und verschickt diese über das LoRaWAN-Funknetz an die ATLAS IoT-Leitstelle“ erklärt Christoph Weingard vom Fraunhofer IZFP.

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine vielversprechende Technologie im Internet der Dinge (engl. Internet of things = IoT). Für IoT-Anwendungen, wie den intelligenten Wandankersensor des Fraunhofer IZFP, werden vor allem stromsparende Netzwerke, für die drahtlose Übertragung kleinster Datenmengen über große Reichweiten, benötigt. Dafür bietet LoRaWAN die besten Voraussetzungen. Einer von vielen Gründen, weshalb die kostengünstige Funktechnologie in zahlreichen europäischen Städten bereits flächendeckend zum Einsatz kommt.

„In der ATLAS IoT Software werden die jeweiligen Zustände von zum Beispiel Steinschlagschutzzäunen, Stromnetzen, Straßenbeleuchtung oder Stahlnetzen anschaulich in Diagrammen und Dashboards visualisiert. Sobald bestimmte Schwellenwerte erreicht werden, generiert die ATLAS IoT Software unter anderem automatische Alarme an einen vorher festgelegten Adressatenkreis und rettet dadurch gegebenenfalls sogar Leben.“

Energiesparende Sensoren schützen Ressourcen und Umwelt

 

Ein maßgeblicher Unterschied bei der Übertragung von Daten mittels LoRaWAN zu anderen Übertragungstechnologien, ist die Größe der Daten, die übermittelt werden. Die Datenpakete sind nur winzig klein und verbrauchen infolgedessen nur wenig Energie und Datenvolumen. In die Wandanker des Fraunhofer IZFP wurden daraufhin Sensoren eingebaut, die durch eine Solarzelle gespeist werden und somit vollständig autonom agieren können.

Verankerung der Beleuchtungsabspannung: Risiken rechtzeitig erkennen

Kritische Infrastrukturen sichern mit den intelligenten Wandankersensoren des Fraunhofer IZFP

 

Die Sensoren des Fraunhofer IZFP können in zahlreichen Szenarien zum Einsatz kommen und Katastrophen vermeiden sowie Ressourcen, unerwartete Kosten und zeitraubende Wege sparen. Sie sind einfach und schnell installiert und flexibel in bestehende Systeme integrierbar. Verankerungen von Straßenbeleuchtungen, Oberleitungen, Beleuchtungsabspannungen oder das Monitoring von Brückenlagen oder von Steinschlag bedrohten Regionen sind nur ein Ausschnitt der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der intelligenten Sensorik.

Schäden werden rechtzeitig erkannt und die jeweiligen Vorrichtungen instandgehalten – fast komplett automatisch. Ist noch kein LoRaWAN-Netzwerk vorhanden ist der Aufbau eines Netzwerks in der Regel die kleinste Hürde, die Unternehmen gern bereit sind zu gehen, um Ihre Prozesse zu digitalisieren und neue Geschäftsmodelle zu integrieren.

Mögliche Wandankersensor-Lösungen in Bildern:

Die ATLAS IoT Tech GmbH ermöglicht es Unternehmen digitale Produkte und Dienstleistungen mittels modernster IoT (Internet of Things) Technologien und Software zu generieren. Sie unterstützen Ihre Partner bei der Entwicklung nachhaltiger digitaler Geschäftsmodelle. Dabei begleiten Sie Unternehmen vom ersten Beratungsgespräch über die Auswahl der richtigen Hardware bis hin zur Einbindung in die eigens entwickelte ATLAS IoT Software.

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